Leinsamen, die Omega-3-Quelle

Leinsamen die Omega3 Quelle

Warum sind Leinsamen eine gute Omega-3-Quelle?

Leinsamen und Leinöl enthalten viele Omega-3-Fettsäuren sowie Lignane und antioxidative Stoffe. In der Erfahrungsheilkunde werden ihnen günstige Effekte auf Blutzucker, Cholesterin und Herz-Kreislauf zugeschrieben. Empfohlen sind täglich 1 bis 2 Esslöffel Leinöl oder 3 Esslöffel geschrotete Samen.
Früher hatte Leinsamen eine viel grössere Bedeutung in unserer täglichen Ernährung als heute. Lesen Sie hier mehr über die detaillierten gesundheitlichen Eigenschaften.

Die positiven Eigenschaften

In der Erfahrungsheilkunde weiss man schon lange über die gesundheitlichen Vorteile für den Körper. Inzwischen gibt es mehr und mehr Studien aus der Medizin, die das alte Wissen belegen. Folgende Eigenschaften werden dem Verzehr von Lein in Form von Öl oder geschroteten Samen zugeschrieben:

  • Geringerer Anstieg des Blutzuckerspiegels
  • Senkung des Cholesterinspiegels
  • Nieren schützend und Blutdrucksenkend 
  • Stimmungsaufhellend
  • Linderung bei Wechseljahresbeschwerden  
  • Immunsystem stärkend
  • Verbesserung der Gehirnfunktion
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugend 


Die Wissenschaft vermutet, dass die beschrieben Eigenschaften dem Zusammenwirken von Omega 3 Fettsäuren, Lignanen und antioxidativen Substanzen zuzuschreiben sind.

Beispiele aus der Praxis

Ein kanadischer Forscher fand heraus, dass die Blutzuckerspitzen gekappt werden, wenn man nach
dem Essen 50g geschroteten Leinsamen oder ganzen Leinsamen zusammen mit Leinöl einnimmt. Gerade dieser Anstieg nach den Mahlzeiten gilt als Risikofaktor für Diabetes. Der Mediziner William F. Clark wies nach, dass bei einer täglichen Ein- nahme von 30 Gramm geschroteten Leinsamen die Nierenwerte (Kreatinwerte) bei chronisch Nierenkranken besser waren als ohne. Auch Nierenentzündungen gingen zurück und die Nierenfunktion verbesserte sich. Bei erhöhtem Blutdruck zeigte sich, dass Leinöl den Blutdruck stärker senkte als Oliven- oder Sonnenblumenöl. Für die Funktion und die Entwicklung des Gehirns sind Omega 3 Fettsäuren essentiell! Weitere Studien zeigten, dass Leinöl stimmungsaufhellende Eigenschaften hat und sich positiv auf Depressionen, bipolare Störungen und Schizophrenie auswirken kann. Bei Dr. Johanna Budwig ist das Leinöl Teil Ihrer Ernährungsempfehlung bei Krebs.

Wie viel Leinöl oder Leinsamen pro Tag?

Empfohlen werden täglich 1 bis 2 Esslöffel Leinöl oder 3 Esslöffel geschrotete Leinsamen. Leinöl nach dem Öffnen verschlossen im Kühlschrank lagern und innerhalb von 8 Wochen verbrauchen, damit es nicht bitter wird.

Ein gutes Leinöl schmeckt nach dem ersten Öffnen nicht sehr bitter. Wir empfehlen 1 bis 2 Esslöffel Leinöl oder 3 Esslöffel Leinsamen (geschrotet) täglich einzunehmen.

Haben Sie Fragen oder wollen mehr zu den oben genannten Themen wissen, kontaktieren Sie mich.

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